Weltkongress der Intellektuellen

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Weltkongress der IntellektuellenDer Weltkongress der Intellektuellen für Frieden war ein Ereignis, das parallel zur Ausstellung der Wiedergewonnenen Gebiete stattfand. Die kommunistischen Behörden wollten mit dieser Veranstaltung (vom 25. bis zum 28. August 1948) unter Beweis stellen, dass das wieder aufgebaute und in der Einflusszone der UdSSR befindliche Polen eine internationale Unterstützung genießt. Auf Einladung der Organisatoren kamen nach Wrocław rund 400 Delegierte aus 46 Ländern – Schriftsteller, Künstler und Wissenschaftler. Unter den eingeladenen Gästen der kommunistischen Behörden waren u.a. solche Berühmtheiten wie Pablo Picasso, Bertolt Brecht, Irene Joliot-Cure, Tadeusz Kotarbiński, Anna Seghers, Jorge Amado, Zofia Nałkowska oder Michaił Szołochow.

Kontroversen

Weltkongress der IntellektuellenDie positive Atmosphäre des Kongresses wurde getrübt durch Alexander Fadejew. In seiner flammenden prokommunistischer Rede griff der sowjetische Schriftsteller die Vereinigten Staaten und die „dekadente” Kunst des Westens an. Dieser Auftritt rief allgemeine Empörung unter den Delegierten hervor, einige von ihnen verzichteten auf die weitere Teilnahme am Kongress und verließen Wrocław.