Jahrhundert – Ausstellung

  • Jahrhindert - Ausstellung
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Die erste Ausstellung auf dem Breslauer Ausstellungsgelände war die Jahrhundertausstellung, die die Geschichte und das Kulturwerk Schlesiens präsentierte. Mit ihrer Eröffnung am 20. Mai 1913 wurden den Breslauern sowohl die Halle als auch das ganze Ausstellungsgelände zugänglich gemacht. Die Ausstellung bestand grundsätzlich aus zwei Teilen – sie zeigte die Epoche und den Alltag in der Zeit der Napoleonischen Kriege.

Jahrhindert - AusstellungDer historische Teil der Ausstellung, in dem man u.a. die Bewaffnung der Kämpfenden bzw. die Uniformierung der Soldaten zeigte, befand sich in dem Vier-Kuppel-Pavillon nach einem Entwurf von Hans Poelzig. Für die Bedürfnisse der Exposition wurde auf dem Ausstellungsgelände eine Reihe von festen und zeitweiligen Objekten errichtet. Um die Pergola herum wurden Mustergärten angelegt (u.a. ein japanischer, ein gotischer und ein Klostergarten). Die Besucher konnten auch den Pavillon der Ausstellung für Friedhofskunst, den Pavillon des Schlesischen Künstlervereins, den Pavillon der Ausstellung für Gartenbau, ein Restaurant oder den botanischen Garten besuchen.

St. Johannes Nepomuk Kirche

Jahrhindert - AusstellungDie kleine St. Johannes Nepomuk Kirche ist das einzige übrig gebliebene Objekt der Ausstellung für Friedhofskunst, deren Zielsetzung war, u.a. das schlesische Grabsteinhandwerk zu präsentieren. Die im 16. Jahrhundert in Oberschlesien errichtete Kirche sollte zur Zeit der Breslauer Ausstellung abgebaut werden. Durch die Verlegung der Kirche und ihre Rekonstruktion im Szczytnicki Park sollte man sich bewusst werden, dass die herunter kommenden Architekturdenkmäler unter Schutz können und sollen genommen werden, damit sie für die nächsten Generationen erhalten bleiben.