Ausstellung der Wieder – Gewonnenen Gebiete

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Ausstellung der Wieder - Gewonnenen GebieteDie 1948 organisierte Ausstellung der Wiedergewonnenen Gebiete war eine der größten Ausstellungen in der Jahrhunderthalle. Sie dauerte vom 21. Juli bis zum 31. Oktober und lenkte die nationale und internationale Aufmerksamkeit auf sich. Die Idee der Organisatoren war, in der Ausstellung die Erfolge der Behörden in den nach dem 2. Weltkrieg wieder gewonnenen Gebieten darzustellen. Präsentiert wurden dabei sowohl die Errungenschaften beim Wiederaufbau der Wirtschaft in der Nachkriegszeit als auch die sich entwickelnden repräsentativen Zweige der polnischen Industrie.

Das Ausstellungsgelände wurde grundsätzlich in zwei Bereich aufgeteilt. Das „Gelände A” − einschließlich des Platzes direkt gegenüber der Jahrhunderthalle, der Jahrhunderthalle selbst und des Vier-Kuppel-Pavillons präsentierte die Ausstellungen, deren Hauptthemen die sozialen, politischen und geographischen Fragen waren. Als Zentralpunkt des „Geländes A” galt die Nadel nach dem Entwurf von Ing. Stanisław Hempel.

Das Gebiet des heutigen Zoologischen Gartens („Gelände B”) war für die Ausstellungen zum Thema soziale und ökonomische Fragen bestimmt. Sowohl öffentliche Unternehmen als auch Privatfirmen stellten ihre Waren in kleinen Gebäuden aus. Da viele von ihnen zu ermäßigten Preisen verkauft wurden, konnten die Besucher hier Waren kaufen, die in dem vom Krieg verwüsteten Land nicht erhältlich waren.

Scheinbarer Erfolg

Der riesige Finanzaufwand, die Anwesenheit der wichtigen Vertreter der Staatsbehörden und die besondere Aussage dieses Ereignisses tragen dazu bei, dass die 100 Tage dauernde Ausstallung rund 2 Millionen Besucher begrüßen konnte. Trotz der hohen Besucherzahl und des propagandistischen Erfolges endete die Ausstellung der Wiedergewonnen Gebiete mit einem finanziellem Misserfolg. Die gigantischen Kosten dieses Vorhabens in Höhe von 715 Mio. PLN konnten in nur ca. einem Drittel gedeckt werden.